Nach der Grundschule oder dem Erreichen eines ersten Abschlusses bietet das Schulsystem vielfältige Wege, um die eigene Schullaufbahn fortzusetzen. Die Angebote reichen von allgemeinbildenden Schulen über berufsorientierte Formate bis hin zu Möglichkeiten des zweiten Bildungswegs.
Spezialisierte Schulen für Schüler\*innen mit festgestelltem sonderpädagogischem Bildungsanspruch.
Vermittelt eine erweiterte allgemeine Bildung und führt nach Klasse 10 zum Realschulabschluss.
Bietet eine starke Berufsorientierung und führt zum Hauptschulabschluss oder zum Werkrealschulabschluss (Mittlere Reife).
Längeres gemeinsames Lernen in den Stufen G, M und E, wobei alle Schulabschlüsse vorbereitet werden können.
Eine Schulform, die verschiedene Bildungsgänge unter einem Dach vereint und unterschiedliche Abschlüsse ermöglicht.
Führt in acht oder neun Jahren direkt zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
Dreijähriges Gymnasium ab Klasse 11, das neben der allgemeinen Hochschulreife berufsbezogene Schwerpunkte setzt.
Der abschließende Teil der gymnasialen Ausbildung, der zur Abiturprüfung führt.
Schule in freier Trägerschaft mit einer auf der Waldorfpädagogik basierenden Schullaufbahn.
Schulen in freier Trägerschaft, die das staatliche Angebot ergänzen oder als private Bildungsangebote fungieren.
Angebot zur beruflichen Orientierung und zum Nachholen des Hauptschulabschlusses.
Einjährige Berufsfachschule zur beruflichen Grundbildung und Vorbereitung auf eine Ausbildung.
Führt je nach Typ zu einem Berufsabschluss oder zu einem mittleren Bildungsabschluss (Fachschulreife).
Ermöglicht Schüler\*innen mit Hauptschulabschluss und Berufsausbildung das Erreichen der Mittleren Reife.
Zweiter Bildungsweg für Erwachsene, um berufsbegleitend den Realschulabschluss nachzuholen.
Bietet Berufstätigen die Möglichkeit, am Abend oder in Teilzeit die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.
Ein Institut des zweiten Bildungswegs, das in Vollzeit zur allgemeinen Hochschulreife führt.