Freie Waldorfschulen sind staatlich anerkannte Ersatzschulen in freier Trägerschaft, an denen nach der von Rudolf Steiner begründeten Waldorfpädagogik (Anthroposophie) unterrichtet wird. An den Freien Waldorfschulen gibt es zum Teil spezielle Aufnahmeverfahren wie zum Beispiel verpflichtende Elterngespräche. Entsprechende Informationen gibt es bei den jeweiligen Schulen.
- Die Abschlussprüfungen an Waldorfschulen sind an spezifische Prüfungsordnungen gebunden. Informationen hierüber gibt es bei den jeweiligen Schulen.
- Informationen über den schulischen sowie den berufsbezogenen Teil der Fachhochschulreife erhält man ebenfalls bei den Schulen.
- Waldorfschulen sind Schulen in freier Trägerschaft, die sich auch durch Eigenbeiträge der Eltern (Schulgeld) finanzieren.
Ab- und Anschlüsse
An der Freien Waldorfschule kann man den Realschulabschluss, die Fachhochschulreife und die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben. Einige Freie Waldorfschulen bieten zudem die Möglichkeit, nach Klasse 9 einen Hauptschulabschluss zu beantragen.
Anschlüsse
- Duale Berufsausbildung oder Schulische Berufsausbildung
- Studium an einer Universität oder einer anderen Hochschule (mit allgemeiner Hochschulreife)
- Berufliche Schule oder berufliches Gymnasium (mit Realschulabschluss)
- Studium an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften oder der Dualen Hochschule
- Berufsoberschule zum Erwerb der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife (mit Fachhochschulreife, unter bestimmten Bedingungen)